UA-106525254-1 Erwerbsunfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitversicherung
GAP-Deckung: Teure Versicherungslücke bei Leasing
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Oktober 7, 2019

Erwerbsunfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn das Einkommen dauerhaft durch Krankheit oder Unfall wegbricht, ist private Vorsorge ist für die Sicherung des Lebensstandards unabdingbar. Doch wann lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) eine Alternative sein?


Berufsunfähigkeitsrisiko liegt bei 25 Prozent


Die Leistungen des Staats bei verminderter Erwerbsfähigkeit sind in den letzten Jahren weiter zurückgegangen. Immer wichtiger wird die private Absicherung des Verlustes der Arbeitskraft. Die staatliche Erwerbsminderungsrente beträgt in den meisten Fällen weniger als ein Drittel des letzten Bruttogehalts. Doch wie groß ist die Bedrohung, dass der Lebensstandard durch Krankheit oder Unfall gefährdet wird? Besonders für körperlich Tätige ist das Risiko hoch, ihren ursprünglichen Beruf im Laufe ihres Arbeitslebens nicht mehr ausüben zu können. Die eigene Lebensweise mit Faktoren wie Alkoholkonsum oder Übergewicht können das persönliche Risiko, erwerbs- oder berufsunfähig zu werden, zusätzlich vergrößern.  Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitnehmer*innen dauerhaft berufsunfähig werden, liegt bei 20 bis 25 Prozent. Als Lösung bieten Versicherer Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Berufsunfähigkeitsverischerungen oder auch verschiedene Tarife der (Risiko) Lebensversicherung an.


Berufsunfähigkeitsversicherung bietet größten Schutz


Um sich abzusichern bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung den umfänglichsten Schutz. Jedoch ist sie relativ teuer, vor allem für körperlich arbeitende und gesundheitlich vorbelastetet Menschen. Zudem können Personen mit Vorerkrankung durch die Gesundheitsprüfung, die für die Aufnahme in die Berufsunfähigkeitsversicherung Pflicht ist, abgelehnt werden.  Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung deckt weniger Risiken ab, ist jedoch deutlich günstiger.

Zu beachten ist, dass die Voraussetzungen, eine Rente aus der Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu beziehen, deutlich höher sind als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine BU zahlt, wenn der Versicherte nicht mehr als 50 Prozent seiner letzten beruflichen Tätigkeit auszuüben vermag. Die EU hingegen springt erst ein, wenn er weniger als drei Stunden in irgendeinem Beruf arbeiten kann. Warum man erwerbsunfähig wird, ist irrelevant, auch psychische Ursachen sind abgedeckt.


Berufseinsteiger sollten sich privat absichern


Besonders Berufseinsteiger*innen sollten über eine private Absicherung nachdenken. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt in den ersten fünf Erwerbsjahren nur sehr eingeschränkt. Abgesichert sind in dieser Zeit nur Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Wird man durch andere Gründe erwerbsunfähig, so erhält man keine Rente.


Frühe Absicherung zahlt sich aus


Für die Erwerbsunfähigkeitsversicherung gilt: je jünger und gesünder, desto besser. Berufsanfänger*innen und auch Auszubildende oder Studierende können durch eine frühe Absicherung attraktive Policen abschließen. Zum einen werden sie günstiger eingestuft und zahlen einen geringen Beitrag, zum anderen werden Tarife angeboten, die eine EU später ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden kann.

Für Handwerker kann eine EU die günstigere Alternative sein. Beispielsweise gehören Dachdecker*innen Aufgrund ihres Berufsstandes zu einer Risikogruppe. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssten sie in der Regel monatlich doppelt so viel zahlen wie bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung. 


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Quellen:

Finanztip – Berufsunfähiskeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen?

Deshalb versichern.de – Was bring eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung?


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