Informationen zur
Rechtsschutzversicherung

 
Das Gesetz ist für alle da, das Recht ist einzelnen vorbehalten

Unbekannter Autor

 

Rechtsschutz


Der Vermieter will seinen Mietern beim Auszug nur einen Teil der Kaution erstatten mit der Begründung, sie hätten die Fliesen im Bad beschädigt. Die Mieter sehen es anders – ihre Vormieter hätten bereits diese Spuren hinterlassen: Das sei doch auch beim Einzug besprochen worden. Leider haben sie das aber nicht schriftlich.
Hilfreich ist es in solch einer Situation, wenn sich die Mieter Rat von einem Mietrechtsexperten holen, der sich mit Mietrecht gut auskennt. Wer zum Anwalt geht, bekommt dessen Leistung nicht umsonst. Zahlen müssen die Mieter etwa für die Beratung sowie für die Korrespondenz des Juristen mit dem Vermieter beziehungsweise dessen Anwalt. Sollte es letztlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, bleibt es nicht bei Ausgaben von einigen Hundert Euro.
Auf den Ausgaben für Anwalt und eventuellen Prozesskosten müssen Mieter nicht sitzenbleiben, wenn sie eine Rechtsschutzversicherung inklusive Mietrecht abgeschlossen haben.

Die Rechtsschutzversicherer bieten Schutz für einzelne Lebensbereiche an. In Paketen bündeln sie sehr häufig Leistungen in den Bereichen Privates, Beruf und Verkehr. Schutz für Streitigkeiten mit dem Vermieter oder rund um das Eigenheim können die Kunden dann meist dazukaufen.
Eine Rechtsschutzversicherung bringt Sicherheit und macht somit häufig Mut, sich gegen eine vermeintliche Ungerechtigkeit zu wehren.
Sehr zu empfehlen ist der Abschluss einer Verkehrsrechtsschutzversicherung für alle, die am Straßenverkehr teilnehmen. Gerade bei Unfällen kann es schnell zu Streitigkeiten über hohe Summen kommen, vor allem dann, wenn Menschen verletzt werden. Egal wer die Schuld an einem Unfall trägt: Hinterher kann es eine große Hilfe sein, wenn sich ein Rechtsanwalt um alles Weitere kümmert – zum Beispiel um die Auseinandersetzung mit der gegnerischen Versicherung oder um mögliche Forderungen nach Schmerzensgeld. Selbst wenn sich herausstellt, dass der Versicherte Schuld an dem Unfall hatte, zahlt die Verkehrsrechtsschutzversicherung für die Unterstützung durch den Anwalt. Es sei denn, die Klage hat von Beginn an keine Aussicht auf Erfolg.
Selber rechnen:
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