Versicherungen, Altersvorsorge und

Kapitalanlagen für Eltern

 
Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann.

Peter Gallagher

 

Was sehr zu empfehlen ist:


Krankenversicherung:


In der Krankenversicherung gilt: Kinder können über ihre Eltern beitragsfrei mitversichert werden, wenn diese gesetzlich krankenversichert sind. Sie sind dann zum Beispiel kostenlos Mitversicherte über die Krankenkasse ihrer Mutter.
Sind beide Elternteile privat krankenversichert, kann das Kind entweder allein freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse oder auch privat krankenversichert werden – allerdings ist das dann nicht kostenlos. Die Höhe der Beiträge für den privaten Schutz richtet sich unter anderem danach, ob die Eltern Anspruch auf Beihilfe ihres Dienstherren haben oder ob sie die Kinder komplett privat absichern müssen.
Etwas komplizierter sind die Regeln, wenn ein Elternteil privat, der andere Elternteil gesetzlich krankenversichert ist. Um den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung zu ergänzen, können Eltern für sich, aber auch für die Kinder jeweils private Krankenzusatzversicherungen abschließen.
Lassen Sie sich beraten
 

Private Haftpflichtversicherung:


Sie sichert Sie vor Forderungen Dritter im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen. Da die Haftung gerade von Privatpersonen nach deutschem Recht grundsätzlich nicht begrenzt ist, liegt die Bedeutung einer Privathaftpflichtversicherung und der Anpassung ihrer Versicherungssummen für den Einzelnen auf der Hand.
Kinder sind automatisch über die Versicherung ihrer Eltern geschützt, sicherheitshalber sollten Sie aber den Versicherer informieren, wenn ein neues Familienmitglied geboren wird. Sind die Eltern nicht verheiratet und haben beide einen eigenen Vertrag, genießt das Kind über beide Verträge Schutz.
Erfahren Sie mehr:
Privathaftpflichtversicherung
Selber rechnen:
Privathaftpflichtversicherung
Lassen Sie sich beraten
 

Auslandsreise-Krankenversicherung:


Die Auslandsreise-Krankenversicherung sollte jeder im Gepäck haben, der gesetzlich krankenversichert ist und im Ausland Urlaub macht. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie Ausgaben für eine medizinische Behandlung im Reiseland anteilig oder sogar komplett selbst zahlen müssen. Will beispielsweise ein spanischer Arzt im Urlaubsland unbedingt privat abrechnen, kommt die Kasse in Deutschland dafür nicht komplett auf. Für Behandlungen in Urlaubsländern wie Ägypten oder Thailand zahlt sie gar nicht. Außerdem übernimmt sie unabhängig vom Reiseland nie die Kosten für einen Krankenrücktransport nach Hause, auch wenn dieser notwendig wäre. Eine private Zusatzversicherung, die für die Behandlungskosten im Ausland aufkommt, ist somit unbedingt zu empfehlen – ganz egal, ob die Reise nach Mallorca oder in die USA geht.
Lassen Sie sich beraten
 

Berufsunfähigkeitsversicherung:


Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben Sie erst, wenn Sie mindestens fünf Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen. Und selbst wenn Sie diese Vorgabe erfüllen, wird die gesetzliche Rente im Ernstfall eher dürftig ausfallen. Zusätzliche private Absicherung tut also not, damit bei schwerer Krankheit oder nach einem Unfall zumindest eine sichere Einnahme fließt, und das bis zum Beginn des Rentenalters. Außerdem gilt: Je jünger und gesünder Sie bei Vertragsabschluss sind, desto günstiger bekommen Sie den Schutz. Auch das spricht dafür, diese Versicherung so bald wie möglich abzuschließen.
Erfahren Sie mehr:
Berufsunfähigkeitsversicherung
Lassen Sie sich beraten
 

Hausratversicherung:


Hatten Sie beide vorher einzelne Verträge, akzeptieren viele Versicherer auch hier aus Kulanz die Kündigung des jüngeren Vertrags. Wenn nicht, sollte einer von Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt seinen Vertrag kündigen. Der Schutz im verbleibenden Vertrag sollte dann so aufgestockt werden, dass er für den gemeinsamen Hausstand (entscheidend ist der Neuwert) reicht. Dafür lohnt es sich, eine Bestandsaufnahme über die Einrichtung zu machen.
Versicherungsschutz bietet sie für das Inventar, also für Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes (Hausrat) gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Neben den reinen Sachschäden sind dabei auch entstehende Kosten wie zum Beispiel Aufräumungskosten, Schutzkosten und Hotelkosten versichert. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse möglich, wie zum Beispiel der Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschäden und Überspannungsschäden: Dabei sind mögliche Selbstbehalte zu beachten.
Erfahren Sie mehr:
Hausratversicherung
Selber rechnen:
Hausratversicherung
Lassen Sie sich beraten
 

Rechtsschutzversicherung:


Wer zum Anwalt geht, bekommt dessen Leistung nicht umsonst. Zahlen müssen Sie etwa für die Beratung sowie für die Korrespondenz des Juristen. Sollte es letztlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, bleibt es nicht bei Ausgaben von einigen Hundert Euro.
Auf den Ausgaben für Anwalt und eventuellen Prozesskosten müssen Sie nicht sitzenbleiben, wenn sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. Die Rechtsschutzversicherer bieten Schutz für einzelne Lebensbereiche an. In Paketen bündeln sie sehr häufig Leistungen in den Bereichen Privates, Beruf und Verkehr. Schutz für Streitigkeiten mit dem Vermieter oder rund um das Eigenheim können die Kunden dann meist dazukaufen.
Erfahren Sie mehr:
Rechtsschutzversicherung
Selber rechnen:
Rechtsschutzversicherung
Lassen Sie sich beraten
 

Altersvorsorge:


Die Leistungen, die Sie aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten können, reichen in der Regel nicht aus, um damit den Lebensstandard von heute in etwa zu halten. Auch für ehemalige Beamte bleibt häufig im Alter eine finanzielle Lücke: Ihre Altersbezüge sind ebenfalls etwas niedriger als ihr letztes Gehalt. Zusätzliche Vorsorge tut not. Gerade mit Blick auf die Altersvorsorge gilt: Je früher Sie beginnen, desto besser ist es, damit Sie sich auf Dauer sicher regelmäßige Ausgaben wie etwa für Miete, Lebensmittel, Telefon und den Bedarf des alltäglichen Lebens leisten können. Wenn Sie früh beginnen, Geld zurückzulegen, profitieren Sie zudem umso stärker vom Zinseszinseffekt. Auf die Frage, wie die zusätzliche Vorsorge aussehen kann, haben die Versicherer mit Angeboten wie der Riester-Rentenversicherung, der privaten Rentenversicherung, der Kapitallebensversicherung und der Rürup-Rente mehrere Antworten parat. Versicherungsverträge sind aber nicht die einzige Möglichkeit für die Vorsorge. Es gibt zum Beispiel mit Sparanlagen in Investmentfonds weitere Angebote, die als Bestandteil der Altersvorsorgestrategie geeignet sind. Insgesamt kommt es darauf an, dass Sie die richtige Mischung finden und die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten sinnvoll kombinieren.
Erfahren Sie mehr:
Altersvorsorge
Lassen Sie sich beraten
 

Risikolebensversicherung:


Eine Risikolebensversicherung sollte deshalb in keiner Familie fehlen, in der Kinder und/oder Ehe- oder Lebenspartner abzusichern sind. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt zwar Hinterbliebenenrenten, aber auf Dauer dürfte dieses Geld allein nicht ausreichen.
Wichtig ist die private Risikoabsicherung vor allem für den Hauptverdiener der Familie. Aber auch eine Mutter, die beispielsweise nach der Geburt ihrer Tochter beruflich kürzer tritt, sollte ausreichend abgesichert sein: Stößt ihr etwas zu, kann der Vater seinen Beruf womöglich nicht mehr so ausüben wie vorher, damit das Kind nicht zu kurz kommt.
Oder: Er arbeitet weiter wie bisher, muss aber dauerhaft jemanden beschäftigen, der die Kinderbetreuung übernimmt. Auch das kostet Geld, sodass die Auszahlung aus der Risikolebensversicherung eine große Erleichterung bedeutet. Die Versicherungssumme sollte etwa das Drei- bis Fünffache des Jahreseinkommens betragen.
Lassen Sie sich beraten
 

Pflegeversicherung:


Die Leistungen der Pflegeversicherung werden nach „Stufen der Pflegebedürftigkeit“ gewährt. Bei professioneller ambulanter oder (teil-)stationärer Pflege werden die Kosten bis zu bestimmten Höchstbeträgen übernommen (inkl. Pflegehilfsmitteln, das Wohnumfeld verbessernder Maßnahmen sowie Leistungen ehrenamtlich Pflegender (Pflegegeld)). Die Pflegepflichtversicherung ist damit keine Vollversicherung. Um eine vollständige Absicherung zu erzielen, ist der Abschluss einer privaten Pflege-Zusatzversicherung notwendig.
Der frühe Vertragsabschluss lohnt sich auch, wenn Sie als Erwachsener für den Ernstfall „Pflege“ mit einer privaten Zusatzversicherung vorsorgen wollen. Das Risiko der Pflegebedürftigkeit erscheint mit Mitte 30 oder Anfang 40 noch weit weg, doch aus den Augen verlieren sollten Sie das Problem nicht. Denn wenn Sie erst mit Anfang oder Mitte 60 beginnen, beispielsweise in eine private Pflegetagegeldversicherung einzuzahlen, müssen Sie mit viel höheren Beiträgen rechnen als bei einem Vertragsabschluss mit 45.
Lassen Sie sich beraten
 

Kinderversorgung:


Zum finanziellen Schutz vor schwerwiegenden Erkrankungen und vor schweren Unfallfolgen bei Ihren Kindern kommen eine Kinderinvaliditäts- oder gegebenenfalls noch eine Kinderunfallversicherung infrage.
Lassen Sie sich beraten
 
 

Interessiert? Kontaktieren Sie uns oder nutzen Sie unseren Vergleichsrechner.