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Private Krankenversicherung in Köln
Köln lebt von kleinen Einheiten: Agenturen, Medien, Gastronomie, viele Ein-Personen-Betriebe. Als Selbstständige wählen Sie frei zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung — und tragen den Beitrag allein, ohne Arbeitgeberanteil. In der gesetzlichen Kasse richtet er sich nach dem Einkommen und sinkt in schwachen Jahren mit, privat bleibt er unabhängig davon bestehen.
Das ist der Punkt, an dem die Rechnung oft falsch aufgemacht wird. Wir stellen beide Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen nebeneinander, statt eine Empfehlung vorwegzunehmen.
In der Kölner Medien- und Agenturwelt ist die erste Frage selten „gesetzlich oder privat“, sondern welcher Status überhaupt gilt. Wer neben einer Anstellung frei arbeitet — bei einer Produktion, einem Sender, einer Agentur —, ist nicht automatisch hauptberuflich selbstständig; davon hängt ab, ob die gesetzliche Kasse Pflicht bleibt oder die Wahl offensteht.
Künstler und Publizisten kommen zusätzlich über die Künstlersozialkasse in ein eigenes System mit eigenen Regeln: Dort wird ein Teil des Beitrags getragen, privat dagegen nur ein Zuschuss gezahlt — die Rechnung sieht danach anders aus als für eine Handwerkerin oder einen Ladenbesitzer. Und weil Aufträge in Medien und Gastronomie in Wellen kommen, ist nicht der Beitrag im guten Jahr die Frage, sondern der im schlechten.
Genau dann wird die Entscheidung meist getroffen — im starken Produktionsjahr — und im schwachen getragen. Praktisch heißt das dreierlei. Der Status wird nicht einmal geklärt und dann nie wieder: Er wird neu bewertet, sobald sich das Verhältnis von Anstellung und freier Arbeit verschiebt — und die Bewertung liegt nicht bei Ihnen.
Wer pflichtversichert ist, kann nicht einfach wechseln; wer aus der Pflicht herausfällt, muss sich innerhalb einer Frist entscheiden, sonst entscheidet die Frist. Und wer über die Künstlersozialkasse versichert ist, gibt mit dem Wechsel deren Anteil auf — in der Gegenrechnung steht also nicht die Beitragsdifferenz, sondern die Differenz plus diesem Anteil. Wir rechnen die drei Punkte durch, bevor über Tarife gesprochen wird.
- Beitrag nach Einkommenwer mehr verdient, zahlt mehr, bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
- Familie beitragsfrei mitversichertKinder und Partner ohne eigenes Einkommen kosten nichts extra.
- Leistungen per Gesetzder Katalog kann sich ändern, für alle Versicherten gleich.
- Rückkehr jederzeit möglichsolange Versicherungspflicht besteht.
- Beitrag nach Alter, Gesundheit, TarifEinkommen spielt keine Rolle, jede Person zahlt eigen.
- Leistungen stehen im Vertraglebenslang garantiert, Verschlechterungen sind nicht erlaubt.
- Wahlleistungen wählbarZahnersatz, Ein-/Zweibettzimmer, Chefarzt, Heilpraktiker.
- Rückweg faktisch verschlossenab 55 ist die Rückkehr in die GKV kaum noch möglich.
Deshalb ist das keine Tarif-, sondern eine Lebensentscheidung. Wir rechnen beide Wege durch — auch den Beitrag im Ruhestand, nicht nur den Einstiegspreis.
Zahnersatz und Kieferorthopädie sind die häufigsten Streitpunkte: Die Erstattungshöhe steht im Tarif — von 60 bis 100 Prozent ist alles am Markt.
IM TARIF GEPRÜFT, NICHT IM PROSPEKTEin- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung sind Wahlleistungen. Wichtiger als der Komfort: freie Krankenhauswahl und offener Hilfsmittelkatalog.
LEISTUNG VOR KOMFORTDie private Pflegepflichtversicherung ist automatisch dabei — sie deckt wie die gesetzliche nur einen Teil der echten Pflegekosten. Der Rest ist Vorsorgethema.
PFLICHTTEIL DECKT NICHT ALLES- In der Kölner Medien- und Agenturwelt ist die erste Frage selten „gesetzlich oder privat“, sondern welcher Status überhaupt gilt.
- Für Beamte ist die PKV über die Beihilfe meist besonders günstig.
- Wichtiger als der Komfort: freie Krankenhauswahl und offener Hilfsmittelkatalog.
Was eine Private Krankenversicherung wirklich leistet.
Die Liste zeigt, was eine private Krankenversicherung leisten kann — nicht, was Ihr Tarif leistet. Zwischen beidem liegen die Bedingungen, und die lesen wir vor dem Antrag.
- Leistungsumfang, den Sie selbst festlegen (ambulant, stationär, Zahn)
- Für Beamte besonders attraktiv über die Beihilfe
- Freie Arzt- und Krankenhauswahl je nach Tarif
- Beitrag richtet sich nach Leistung und Gesundheit, nicht nach Einkommen
Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
Häufige Fragen.
Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte ab einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (jährlich angepasst), Selbstständige und Beamte. Für Beamte ist die PKV über die Beihilfe meist besonders günstig.
Wird die PKV im Alter unbezahlbar?
Beiträge können steigen, aber gute Tarife bilden Rücklagen für das Alter. Wir achten bei der Auswahl auf Beitragsstabilität und den gesetzlichen Basistarif als Sicherheitsnetz.
Was kostet die Beratung?
Für Sie ist sie kostenfrei. Als Makler bekommen wir eine Courtage, die im Beitrag des Versicherers bereits enthalten ist — Sie zahlen also nicht extra dafür, dass jemand für Sie vergleicht. Und ein Punkt, den viele nicht wissen: Diese Vergütung steckt in nahezu jedem Tarif — auch wenn Sie über ein Vergleichsportal in Eigenregie abschließen. Sie sparen dort also kein Geld, sondern nur die Beratung, das Know-how und die Haftung eines Maklers für seine Empfehlung. Eine andere Vergütung gäbe es nur, wenn wir sie vorher ausdrücklich schriftlich miteinander vereinbaren.
Wie läuft das bei Ihnen ab?
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem vor allem Sie reden: Was haben Sie, was ist Ihnen wichtig, wovor haben Sie Respekt. Danach sehen wir uns Ihre Verträge an und vergleichen den Markt. Am Ende steht eine Empfehlung mit Begründung — die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
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